Allgemeine Infos

Originaltitel: Digimon Racing

Hersteller: Bandai

Genre: Kampfsimulation

Release: 1. April 2004 (Japan), 13. September 2004 (USA), 30. April 2004 (Europa)

Erhältlich für: GameBoy Advance

 

 Worum geht es?
 
In der Digiwelt wird ein großes Wettrennen veranstaltet und ihr müsst euch auf den verschiedensten Strecken auf File Island beweisen. So düst ihr durch die Spielzeugstadt, tropische Dschungelruinen oder andere bekannte Gebiete. Zeigt wer unter den Digimon der beste Fahrer ist fahrt euch an die Spitze.
 
 Gameplay

(zur Vergrößerung, klickt auf das jeweilige Bild)


Ihr könnt wählen, ob ihr zu Beginn alleine oder gegen Freunde antreten wollt. Ihr habt am Anfang die Auswahl aus folgenden Digimon:
- Agumon
- Gabumon
- Tentomon
- Biyomon
- Palmon
- Patamon
- Gomamon
- Salamon
Nebenbei könnt ihr aber auch noch einige freispielen, doch dazu mehr bei den Spielehilfen.


Bei der Wahl eures Digimon könnt ihr verschiedene Einstellungen vornehmen. Zuerstmal welches Digimon euer Fahrer sein soll, dann könnt ihr weiter die Farbe eures Karts auswählen. Aber achtet darauf, dass nciht alle Digimon die gleichen Werte haben. So ist Agumon zum Beispiel sehr ausgeglichen in Geschwindigkeit, Steuerung und Beschleunigung, während Gabumons Stärke in der Geschwindigkei liegt, die anderen Dinge aber schwächer ausgeprägt sind.
Mit dabei steht auch immer der Angriff, den ihr während des Rennens einsetzen könnt.

Das Rennen startet mit einer üblichen Ampel bestehend aus drei Digivices. Startet ihr im richtigen Moment, erhaltet ihr einen kleinen Geschwindigkeitsboost.
In der Regel gilt es drei Runden zu fahren und dabei zu weit vorne wie möglich zu landen. Euren aktuellen Platz seht ihr links oben, rechts oben ist die bisher gefahrene Zeit. An der linken Seite seht ihr eine Digitationsanzeige, die euch im letzten Drittel auf das Championlevel digitieren lässt. Ihr könnt während des Rennens die Itemblöcke durchfahren, um so einige hilfreiche Items zu kriegen, die euch eine Attacke bringen können oder die Gegner beeinflusst. Außerdem gibt es auf einigen Rennstrecken Hindernisse, die es zu überqueren oder zu vermeiden gilt. Fahrt ihr zum Beispiel in der SPielzeugstadt über ein Numemon, klebt es am Bildschirm udn verdeckt euch teilweise die Sicht.


Die Auswertung des Rennens, wo euch gezeigt wird welchen Platz ihr belegt habt und was eure schnellste Runde war. Im anschließenden Bildschirm erfahrt ihr eure Gesamtwertung im bisherigen Cup, den ihr vielleicht am Absolvieren seid.

Ihr könnt aber auch Zeitrennen machen, einen Grand Prix fahren oder euch die bisher gesammelten Siegertrophäen ansehen. Wie wäre es ansonsten mit einem schnellen Rennen für Zwischendurch?
Doch achtet auf eure Fähigkeit das Lenkrad richtig zu bedienen, denn es kann auch shconmal vorkommen, dass ihr euch einem Boss entgegenstellen müsst, wo es dann gilt den Gegner mittels der Digimon Attacke gezielt zu treffen und in die Knie zu zwingen.

 Grafik & Musik
 
Wenn man überlegt, was hier versucht wurde, ist wirklich nicht schlecht geworden. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Grafik pixelig und stockend ist. Verglichen mit anderen auf diesem Handheld erschienenden Racern vergleicht, kann sich DIgimon Racing grafiktechnisch weniger behaupten. Vor allem der Mix aus offiziellen Artwork und 3D-Animationen wirkt unprofessionell und unsauber, durch den Einsatz der 3D-Engine wird alles ansatzweise versucht, es realistisch wirken zu lassen.

Gleiches gilt für die Musik, die eintönig und langweilig wirkt. Die Melodien der einzelnen Strecken unterscheiden sich zwar, es ist aber kaum zuzuordnen welche Musik welcher Strecke gehört, weil sie wenig einzigartig scheinen. Sie sind reizend, aber nicht atemberaubend passend und toll. Die Soundeffekte sind plump und hängen oft ein wenig hinterher. Die Sprachausgabe ist zwar vorhanden, hätte man sich aber für Europa sparen können, da wir mit den U.S.-Stimmen mager abgespeist werden als mit japanischen Originalen.

 

 
 Spielspaß

Das Konzept ist allemal interessant und ein wenig anders für Digimon, doch es wirkt erfrischend, da ihr eure Lieblingsdigimon auch mal anders benutzen könnt als immer nur zu kämpfen. Allerdings ist die Umsetzung dieses Konzepts auf der ganzen Strecke liegen geblieben und mit fast stümperhafter Verarbeitung zu einem der schlechtesten Digimon Games geworden. Denn eintönige Musik, stotternde Grafik und nervige U.S.-Stimmen vermiesen einem schnell die Lust das Game dauerhaft zu spielen.
Einzig die Tatsache, dass man hier auch gegen Freunde fahren kann, ist motivierend und macht Spaß. Und betrachtet man die Erwartungen vieler, dann ist dieses Game eher was für die Kleineren unter uns, die in dieses Genre der Videogames mit ihren Lieblingshelden einsteigen wollen.
 
 
 Spielhilfen

Freischaltbare Digimon

  • Veemon: Belege den ersten Platz beim Grand Prix
  • Guilmon: Gewinne den Zeitrennen-Modus
  • Agunimon: Gewinne den Cup-Modus

 

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